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Josef-Durler-Schule

Situation / Konzept

Der neue eingeschossige Werkstattbau wurde an Stelle der beiden abgerissenen Werkstattgebäude errichtet und ermöglicht die funktionale Zusammenfassung der Werkstätten und eine gute Anbindung an das Hauptgebäude. Das nach Westen orientierte Gebäude verläuft parallel zur Straße. Die Werkstätten werden durch einen Gang über die ganze Länge erschlossen und sind mit dem Hauptgebäude über 3 Flure verbunden. Im Zwischenbereich befinden sich getrennt durch einen Innenhof die Sozialräume wie Umkleiden, WC, und Duschen. Die Lagerräume sind angrenzend an Mittelbau und Werkstätten angeordnet. Die 160 Meter lange Holz-Pfosten-Riegel-Fassade und zahlreiche Oberlichter sorgen in den Werkstatträumen für eine helle, freundliche Atmosphäre. Die Stahlbeton- und Mauerwerkswände bleiben in den Werkstätten unverputzt sichtbar und unterstreichen die Klarheit des Entwurfs.

 

Energiekonzept

Der Bau wurde in energiesparender Bauweise, EnEV -30%, als Stahlbetonskelettbau mit WDVS errichtet. Die Werkstätten sind nach Westen großzügig 2-fach verglast und mit abhängig vom Sonnenstand gesteuerten Großlamellen versehen. Auf dem extensiv begrünten Flachdach befindet sich eine Photovoltaikanlage. Die Be- und Entlüftung erfolgt über eine CO2-gesteuerte Lüftungsanlage, die adiabatische Kühlung sorgt für angenehme Temperaturen. Die Beleuchtung mit LED-Lampen wird tageslichtabhängig gesteuert.

 

Erläuterung zum laufenden Schulbetrieb

  • Herstellung Anschluss an Bestand
  • Provisorium Fachbereich Holz   (2 Jahre)
  • Gewährleistung der Fluchtwege
  • NeubauFluchttreppe
  • Einplanung der Prüfungszeiten
  • Ersatzparkplätze für Lehrer
  • Sicherung des Zugangs zur Sporthalle
  • Sicherung des Pausenhofs

BRIEF

Bauherr

Landratsamt Rastatt

Umfang

Neubau

BGF

4.624 m²

Gesamtkosten

9,50 Mio €

Fertigstellung

2015

Leistung

LPH 1 - 9
inklusive Förderantrag

Fotos

© Jochen Heine und Ingo Ronkholz